Seths Unruhe: Der Beginn einer Veränderung
Shownotes
Selbst in der vollkommenen Ordnung unter Osiris beginnt sich etwas zu bewegen. Ganz leise und fast unmerklich regt sich in Seth eine erste Unruhe. Erfahre, wie dieses feine Verschieben im Gleichgewicht der Welt entsteht. Nicht als plötzlicher Bruch, sondern als Teil eines lebendigen Rhythmus.
‼️ Diese Folge wurde von einer echten menschlichen Stimme für dich erzählt. 100 % authentisch, ohne KI-Generierung.
🎙️ Sprecher: Justin Lange - https://www.instagram.com/justinlnge/
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen zurück in den alten Geschichten Ägyptens.
00:00:18: In den letzten Folgen ist die Welt Schritt für Schritt gewachsen, aus der stillen Urflut erhob sich der erste Hügel und mit ihm trat Atom hervor – Schuh- und Tefnut Brachten Bewegung in das, was zuvor Stell gewesen war und Geb-und-Nut gaben der Welt ihre erste klare Form.
00:01:05: Und schließlich entstand Ordnung.
00:01:11: mit Osiris als König und Isis an seiner Seite wurde die Welt ruhig und ausgeglichen – alles hatte seinen Platz!
00:01:28: Alles bewegte sich in einem gleichmäßigen Rhythmus.
00:01:37: Doch selbst, in der ruhigsten Ordnung kann sich etwas verändern – ganz leise, fast merklich!
00:01:55: Beginnt manchmal eine Bewegung lange bevor sie sichtbar wird.
00:02:07: Lege dich gern bequem hin atme ruhig ein und langsam wieder aus Und wenden wir uns nun dieser stillen Veränderung zu.
00:02:28: Die Welt war geordnet und still in ihrem Gleichgewicht, die Menschen lebten im Einklang mit dem was sie umgab – und alles folgte einem ruhigen verlässlichen Ablauf.
00:03:03: folgten ihrem gleichmäßigen Lauf, und der Himmel spannte sich weit und ruhig über allem.
00:03:16: Osiris wachte über dieses Gleichgewicht nicht mit Strenge oder Lautstärke sondern mit einer ruhigen und beständigen Präsenz.
00:03:33: an seiner Seite war Isis aufmerksam und voller Wissen Hielten sie die Ordnung der Welt, und über lange Zeit hinweg veränderte sich nichts.
00:03:58: Auch Set war Teil dieser Welt!
00:04:02: Er stand nicht außerhalb – und er war nicht getrennt von dem was wahr.
00:04:09: Er gehörte genauso zu dieser Ordnung wie alles andere, Wie die Nacht zum Tag gehört Und wie der Wind zur Stille gehört So war auch Set Ein Teil des Ganzen.
00:04:31: In den alten Vorstellungen war er keine fremde Kraft, sondern eine eigene Art von Bewegung innerhalb der Welt.
00:04:46: Doch diese Bewegung war anders – nicht ruhig wie Osiris, nicht gleichmäßig wie Isis, sondern lebendiger, wechselnder, schwerer zu greifen.
00:05:10: Und doch war auch das Teil der Ordnung.
00:05:17: Mit der Zeit wurden diese Unterschiede deutlicher, Auch wenn sie zunächst kaum wahrnehmbar waren.
00:05:28: Es geschah nicht plötzlich und es geschah Nicht laut.
00:05:36: Viel mehr War es wie ein leiser Windhauch Der über eine glatte Wasseroberfläche zieht und nur eine feine Veränderung hinterlässt.
00:05:52: Osiris stand für Beständigkeit, Für Wiederkehr Und für Ruige Verlässliche Abläufe.
00:06:06: Set hingegen war verbunden mit Bewegung Mit Veränderungen und mit dem was sich nicht festhalten lässt.
00:06:21: Beide gehörten zusammen und doch waren sie nicht gleich.
00:06:31: In der stillen Ordnung der Welt begann sich etwas zu verschieben, ganz leicht kaum sichtbar.
00:06:45: Fast wie ein Gedanke, der entsteht und wieder vergeht – Zett beobachtete die Welt, die Ruhe, die Beständigkeit und die gleichmäßigen Abläufe, die unter Osiris entstanden waren.
00:07:10: und in ihm regte sich etwas, kein klarer Gedanke, kein fester Wunsch.
00:07:21: Eher ein Gefühl – leise und noch ohne Richtung!
00:07:31: Ein Gefühl dass die Welt vielleicht mehr sein könnte als nur ruhig das Bewegung ihren eigenen Raum haben könnte und das Veränderungen nicht nur am Rand bestehen müsste, doch nach außen hin blieb alles unverändert.
00:08:02: Die Flüsse flossen weiter durch das Land.
00:08:06: Die Pflanzen wuchsen in ihrem eigenen Rhythmus und die Tage folgten einander in ruhiger Abfolge.
00:08:20: Osiris herrschte weiterhin mit ruhiger Hand und Isis wachte aufmerksam über dieses Gleichgewicht.
00:08:35: Auch Set blieb Teil dieses Gefüges still und anwesend, ohne sich sichtbar von der Ordnung zu lösen.
00:08:50: Und doch war etwas in ihm nicht mehr ganz so wie zuvor.
00:08:59: In den alten Erzählungen ist Gleichgewicht nichts Starres.
00:09:06: Es ist kein Zustand, der für immer unverändert bleibt.
00:09:14: Viel mehr ist es etwas, das sich bewegt.
00:09:19: Langsam und leise wie ein ruhiger Atem der kommt und geht.
00:09:31: Ein Gleichgewicht besteht nicht nur aus Ruhe sondern auch aus dem was sich verändert und sich neu ausrichtet.
00:09:48: Und so war auch Set kein Bruch in der Ordnung sondern ein Teil von ihr, ein Teil der Bewegung in Sicht trug und der die Welt auf eine andere Weise beeinflusste.
00:10:13: Und so begann eine Veränderung in der Welt nicht als plötzliches Ereignis und nicht als sichtbarer Bruch, sondern als ein leiser Anfang, ein kaum spürbares Verschieben innerhalb eines großen und ruhigen Ganzen.
00:10:44: Noch war alles still, noch war die Ordnung vollständig doch etwas hatte begonnen sich zu bewegen ganz langsam und fast unbemerkt.
00:11:11: Und damit endet unsere heutige Reise durch die alten Geschichten Ägyptens.
00:11:22: Die Welt bleibt geordnet ruhig und im Gleichgewicht.
00:11:31: Und doch trägt sie nun eine feine Bewegung in sich, kaum sichtbar, kaum hörbar wie ein leiser Gedanke der entsteht und noch keinen Namen hat!
00:11:56: Wenn du möchtest nimm diese ruhige Veränderung mit in deinen Schlaf lass alles in dir still werden gleichmäßig und ruhig, und zugleich sanft in Bewegung.
00:12:25: Gute Nacht!
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